AUSZUG TAKT VOM 16.06.24

Auffällig wie lebensfroh und offen einem die italienischen Menschen hier begegnen. „Allegria“ wird es mitunter bezeichnet. Ein Ausdruck für überschäumendes Temperament und Lebensfreude. Dabei geht es um die schiere Begeisterung am Dasein, um Sonnenschein, Geselligkeit und kollektiven Frohsinn. Allegria ist der Grund, warum es scheint, dass Italiener ständig zusammen lachen und lächeln. Selbst wenn nicht alles so läuft, wie man es gern hätte, bemüht man sich normalerweise, sich das nicht anmerken zu lassen, vor allem in der Öffentlichkeit. Es ist gibt hier eine Grußformel: „Möge der traurigste Tag in deiner Zukunft nicht schlechter sein als der glücklichste Tag deiner Vergangenheit.“ 🙂

Ich glaube das was uns wirklich heilt, ist die Verbindung von Natur & Mensch, die Verbindung von tiefer Stille und Lebendigkeit. Die aktuelle gesellschaftliche Brisanz der „digitalen Revolution“ halte ich für das Gegenstück einer sich ergänzenden Entwicklung unserer Zeit. Eine K.I. ist das niemals Stille, immer denkende, rechnende Äquivalent eines Aspektes unseres Geistes. Die künstlich personifizierte Gestalt eines rationalen menschlichen Intellekts in Reinform, oder? In dieser Form des einseitigen Extrems kann es dienlich sein, klar. Aber für was?
Versuchen wir unsere menschlichen Probleme über ein äußeres Konstrukt von rational rechnendem Intellekt zu lösen, werden wir nicht weiter kommen. Nicht wirklich, nicht wahr? Es mag sein, dass uns K.I. im „außen“ als erweiterte Rechenmaschine und Stratgieerweiterung dienen kann und dass es irgendwann auch ausgereift genug ist, dies gut zu können. Doch unser Inneres, unsere menschliche Beschaffenheit erweitern wir nicht durch künstliche „Intelligenz“. Auch nicht, wenn wir diese implantieren. Unser menschliches Sein erweitern wir nur durch Bewusstsein und dies ist eine „innere“ Angelegenheit. Diese wird wohl im außen sichtbar, kann es werden. Doch ist dies mit einer ganz anderen Art von „Intelligenz“ verbunden! Eben das konzeptionelle und tatsächliche Gegenstück zu K.I. —> natürliche Intelligenz (ganzheitliche, holistische Intelligenz), in einer japanischen Heilkunst z.B. „REIKI“ genannt (universale Energie/Intelligenz).
Ich glaube wir tun uns keinen gefallen, wenn wir die patriarchale Logik, Kultur und Denkart die sie ist noch weiter auf die Spitze treiben indem wir zu allem fragwürdigen kulturellen Schießstand auch noch viel gesellschaftliche Ressourcen und Energie dafür verwenden künstliche Intelligenzen herzustellen. Wer bestimmt denn, wie so eine K.I. programmiert wird. Nach welchen ethischen Standards, wo liegen die Grenzen ihres Einsatzbereichen? Wenn ich mir unsere Welt so anschaue sind wir ethisch und moralisch nicht bereit für „K.I.“ …und sind gut daran unsere innere Intelligenz zu schulen. Wenigstens einige der notwendigen IDG´s (inner development Goals), bzw. Reifeprozesse und Bewusstwerdungsprozesse sollten erreicht sein…

Ein Bewusstwerdungsprozess kann doch auch einer abenteuerlichen, magischen und zauberhaften Entdeckungsreise ähneln, oder nicht? Und wer weiß wie viele verschiedene ARTen & Weisen es auf dieser Erde gibt, das Leben zu feiern?! Nichts weiter ist es doch, was ein Bewusstwerdungsprozess sein kann, freundlich und wohlwollend betrachtet, oder nicht? Der Grad an Bewusstheit in unserem heutigen Leben und das was wir wirklich davon in unsere Lebensweise übersetzen, darf ruhig mutig angegangen werden. Oder nicht?

Neue ARTen & Lebensweisen.

Was haben wir verlernt, vergessen und was dürfen wir neu entdecken?

Blätterspiel
Wogen im streichenden Wind,
Sonnenschein auf die Häupter und Kronen,
spielerisch tanzt der Wald.
still die Wolken, blau weißer Teppich himmelwärts,
kein grün wie das andere erdwärts.
Friedlich, freundlich und frei tanzt das Grün.

Ein sich hinein, hinauflassen umidentifizierter Mitte in undenklicher Weite.

Undendlichkeit.

Im Nichtanhaften erklärt sich das FormenSpiel des Lebens.

Unendlichkeit.

Tief bewegt das Innere,
zentrales Lebensgestirn,
weit weit im Kreis, dessen Mitte überall,
dessen Umfang nirgends.
Heiliges Kind der Gött*innen,
Wir kennen es unter „Leben“.

Wogen im streichenden Wind,
Sonnenschein auf die Häupter und Kronen,
spielerisch tanzt der Wald.
still die Wolken, blau weißer Teppich himmelwärts,
kein grün wie das andere erdwärts.
Friedlich, freundlich und frei tanzt das Grün.

Sind es nicht die Nukleus, die kleinen Kreise, die den großen Kreis vervollständigen? Von der Gesellschaft als solches ist zur Zeit nicht viel Konstruktives zu erwarten. Doch wenn die Brücken bleiben und neue hinzukommen, um die Kreise in bewusstem AKT zu überlappen,.. entsteht ein TAKT der wirklich kulturellen Fortschritt erlaubt. 

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