Wer giert, friert innerlich aus.
Kein Löwe, eher eine Maus.
Ein Schmaus des bedienenden Um-Felds aus nach Anerkennung gierenden Fratzentums.
Wer giert, friert innerlich aus.
Nichts was „ich“ aus diesem Grunde her ersehne, wird mich füllen.
Es leert. Muster unserer dunklen Schatten ziehen an dem Gehalt unserer Seele.
Wer vermag in Blindheit zu sehen?
Wer giert, friert innerlich aus.
Das begehrende Subjekt oder Objekt verkörpert den unerfülltem Traum.
Unerreichbar – nur so vermag es die Sehnsucht mit Gier zu befriedigen.
Ein Haben wollen, ein verschlingen wollen nährt den unerfüllbaren Traum.
Das Vermächtnis eines solchen Traumes verleiht dem Gierigen die Illusion von Glück.
Etwas Unerreichbares wird nicht glücklich machen.
Das Unerreichbare zurück zu lassen, frei zu lassen, loszulassen…ist, was die Möglichkeit echter Realisation gebiert. Heilung? Erwächst aus Rückbesinnung. Verwirklicht sich in Anbindung im Hier & Jetzt.
Mit offenen Augen dem Lebensstrom begegnen. Das ist schwer. Sind die Folgen doch unerkennbar leicht.
Wenn ich nichts mehr brauche – besitze ich alles.
Wer nichts mehr braucht, glüht innerlich auf.
Dessen Glut achtfach entfacht den Schleier der Illusion.
Wer wagt den Schritt ? Achtsam zu fühlen und zu Sein,
mit dem was ist und kommt und war.
Hörst du deine Stimme?
Wie sie innerlich pulsiert und giert nach diesem einen puren Ausdruck.
Einem Glimmen.
Geradewegs durchs Herz,
lüftest du dein Geheimnis.
Alles das was war verliert seine Bedeutung.
Alles ist vergangen. Verloschen.
Keine Bedeutung mehr ein Groschen.
Ist’s doch alles so sterbensecht.
Es pocht und pocht von innen an deine Brust.
Eine unbändige Lust?
Was ist so leise und durchdringend zugleich,
weich und machtvoll sowie weise?
Welcher Zauber wohnt in deiner Brust?
Was kommt nach dem Verlust?
Offenbarung lässt sich nicht berechnen,
noch will es berührt werden.
Einzig ein gewahr werden lässt das Licht hinein.
Drum wein´ und lass gut sein, was vergangen.
Ein Verlangen hat sich aufgelöst, – ist weggestoben
in weißen Roben.
Alle sind entflohen – in Würde und Liebe.
Vergebung wem? Dem Geschehen.
Etwas, das weder beschrieben noch verstanden werden kann.
Nur Vergeben…
