Hässlich und schön und dazwischen kaum

Warum finde ich alles so hässlich hier?
Gut, bei weitem nicht alles aber das was ins Auge sticht.
Weil mein Geist von seiner Seele her denkt!
Unverrängt verdrängt, was an Verstand sich glaubt
aufzuspielen, Babbelei!
Verstandesgemäße Norm, wie öde das ist!
Schönheit fühlt sich doch ausgegrenzt von dieser
perversen Form der Selbstkastelei.
Das ist ne Schweinerei und wird den Schweinen nicht gerecht.
Sowieso, wie sähe das Brecht?
Das dreht sich einige Male, hat er’s doch kommen sehen,
das sterben dieser Denkkultur.
Die die denkt und dabei denkt sie wäre klug.

Neue Formen, Inhalte und Räume die sich gebären
im Gären der Normen. Ich fänd das ja schön!
Träume die aus sich heraus entstehen und
mit Herzenswärme und Leidenschaft herüber wehen,
einen neuen Geist. Offen nach oben und unten,
so wie Bäume und Geflechte, die verstanden haben
wohin der Mut sich wendet in dieser Zeit.
Wie weit das wohl ist?
Wer weiß das schon.

Aber ein Schritt um Schritt und immer ein bisschen mehr.
Das ist ja schon zu feiern, wenn das Kriegsgeleier lauter wird
und die Dummen sich für kompetent ergötzen.
Ich könnt ja kotzen, auch wenn der Reim nicht stimmt.
Getrimmt und abgekoppelt nach vorne tanzen,
lässt den Ranzen an Gepäck schon mal leichter fühlen.

Innerlich lauter werden lassen,
was durch Stille sich gebiert.
Unregiert durch Äußerlichkeiten,
farblich merklich frisch gerührt
und fein säuberlich gespürt.

Riecht nach… Sommerabend.
Überragend.

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