Zuzulassen dass es mich zerschießt.
Rundum Erneuerung.
Zersetzt und wieder zusammen fügen.
Sich dem Zersetzungs-und Gärungsprozess hingebend.
Ganz ausschalten und erst wieder anknipsen wenn
es WIRKLICH vorbei ist.
Die Ruhe zwischen den Stürmen.
Vielleicht ist das mein Gemüt…
Luft & Feuer gleichauf.
Je nach Jahreszeit und Temperament.
Erde & Wasser ? Mehr Wasser.
Mir mit Erde helfen müssend.
Wirbelwinde die Feuer transportieren
sind Feuerwalzen und hinterlassen
verbranntes Land. Wasser? Fließt
unter der Erde… sammelt sich im Becken
und verzweigt sich im Delta.
Schön gelegen im See.
Am Baum des Lebens sitzend,
verweilt die Zeit.
Eine Minute? Eine Stunde.
Weiche Härte entlang des Weges.
Was folgt?
Schönheit doch irgendwie, nicht?
Nicht ganz absehbar aber fühlbar.
Durch den fruchtbaren Boden voller Asche
sprießen samtig die Knollen in vollen Zügen
der Sonne entgegen.
Großvater Sonne, Väterlichen Himmel
sehen lächelnd aufs Werk hier auf der Erd.
Ist doch alles gar nicht so schlimm,
ja – kommt’s auf den Standpunkt an.
Die Mutter in Bedrängnis, weiß sich schon
zu helfen. Den kleinen Menschenkindern
liebevoll entgegenhalten, was sie selbst erzeugt.
Geduldiges ertragen der Bande am Rande der Zerstörung.
Empörung? Nur Wenige. Der Rest ist beschäftigt mit
marschieren und regieren – sich selbst verlieren.
Vibrieren im neuen Ton?
Glückt, wenn liegen gelassen den alten Scheiß.
Aufmachen mit wenig Gepäck, Uhr auf Neuzeit gestellt,
schellt die Brandung aufs andere Ufer.
Dort ist eben erst mal alles anders.
Kann’s nur sein.
Von tätig sein zu tätgem Sein.
Erbaue wer kann mit am Schrein.
Allein ist’s so mühsam.
Gemeinsam wird’s festlicher,
da mächtiger die Seelenkraft,
die schafft und erzeugt in Freud.
Da der Markt, dieser Patriarch
nichts zu beiträgt sondern wegträgt,
was gebraucht, erweist sich’s Gemeinwohl
als schlecht bezahlte Eigeninitiative.
Wo kommt’s dann her, das Geld zum Leben?
Müsst klug verteilt und aufgemengt verschenkt werden!
Der Markt, dieser Patriarch schert sich nur darum nicht.
Daher ist’s anzapfen und umleiten doch dran, oder nicht?
Mit jeglich verbleibender Zeit,
Bezug und Verbund für Vertrauen bauen.
Das braucht nicht Geld, sondern darf ja in unabhängiger Gestalt davon die Runde machen.
Die Leute werden lachen, wie einfach das doch geht.
Steht einem Tausch sowie bedingungslosem Geschenk ja die Türe weit offen.
Zoffen tun sich die, die sich im Gesetz verfangen um zu ihrem Recht zu gelangen,
was steht auf wackligem Grund – diesem Schund von verkappter Neurose.
Und da so Ungerecht verteilt und verteilt worden ist,
wie Moneten so zu Menschen fließen,
ist’s wohl ethisch vertretbar dem Wahnsinn
mit Wohlsinn zu begegnen.
Schlechtes Gewissen im Geld annehmen?
Nein!
Sieht der Blinde, was hat Wert.
Und macht kehrt an korrupter Deutungshoheit.
Das Maß ist doch voll,
also gießet ein, gießet ein.
Wer braucht der bekomme den reinen Wein.
Zur Verfügung steht es überall.
Lasset ein, lasset fließen, damit sprießen kann,
was Zeitgemäß und außer Mode echtes Glück erzeugt,
liebe Leut!
