Heilung

(Picture with Leonardo: undigested life experiences, pain, shadow,
light, feelings, letting go, reintegrating, integration, regeneration, spiral of healing)

Wir werden den Krieg nicht loslassen können,
weder in uns noch außerhalb von uns,
wenn wir nicht zu den Ursachen ihres Entstehens vordringen
und diese Ur-Sache(n) bereinigen.

Die Gefühle, die es auf dem Weg dort hin benötigt – nachzufühlen.

Die unverdauten Lebenserfahrungen, die Aufmerksamkeit bedürfen – nachzuholen.

Unverdaute Lebenserfahrungen, die für den Moment zu viel (oder zu wenig) waren,
um ihnen begegnen zu können brauchen Raum in denen sie
in rückverbundenen Begegnungen in Kontakt zu unseren Gefühlen gelangen (Nachnähren).
Das ist etwas, das passieren muss, ohne das die alten Wunden tiefer werden.
Es braucht Schutzräume, in denen dies geschehen kann.
Die fortlaufende Geschichte unserer Gesellschaft ist kein solcher Raum.
Es bedarf HeilungsRäume, die sich einer reg. (Rück-)Integration widmen.

Heilung ist demnach eine der drei Sphären (neben lebendiger Co-KreAktion und wohlwollendem TRäumen) der es unumgänglich bedarf, um eine lebensdienliche Kultur zu begünstigen.

Und damit sind kein Hokuspokus oder kopflose Heilversprechen gemeint sondern echtes sich Einlassen auf die Verletzungen, die sich in unserem Schmerzkörper(n) angesammelt haben.
Die Wege, sich diesen Schmerzkörpern zu widmen sind vielfältig.
Diese Wege zu ignorieren, sich dem Schmerz nicht zuzuwenden wird unweigerlich Schatten entstehen lassen, dem wir nicht mehr in der Lage sind zu kontrollieren. Soll unsere Geschichte wirklich würdevoll weiter gehen, kommen wir nicht darum herum (!) uns mit unserem Schmerz und den dazugehörigen Schatten auseinanderzusetzen und freizusetzen was gelebt werden möchte.
Kurz: Regenerative Integration.

Die vorrangigen Mittel dafür sind simpel und effektiv:
Präsenz (Hier & Jetzt).
Tiefes Zuhören (ohne Urteil und Bewertung).
Zulassen (von allem was ist).

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