Ich bin mir bewusst, dass ich in einem Gefängnis(-System) lebe.
Wirklich frei sind nur meine Gedanken und meine Liebe.
Oder nicht?
In alles, in das meine Liebe und meine freien Gedanken fließen, führt mich (wirklich) weiter.
Alles andere ist entweder Zeitverschwendung oder Gefängnis anmalen bzw. umräumen.
Malen und umräumen macht mal Spaß aber…
Freies er-schaffen in Liebe.
Klingt mal so richtig gut.
Nicht dauernd die gleiche Leier,
vom ewigen Spiel des Systems,
Gewinnen, Verlieren, Hurra hier und da,
früher? Brot und Spiele, heute moderner.
Brizzl, brazzl, bruzzle.
Wann werd ich müde es zu be-schreiben?
Nicht, wenn es mich berührt,
nicht, wenn es in mir aufsteigt,
nicht, wenn Leben in mir fließt.
Schießt euch doch alle Tod und
seht dabei zu. Duckt euch weg
vor den Großen und lasst die
Städte euch klein machen.
Schaffen, schaffen, schaffen.
Zu Tode raffen.
Feind du toter Organismus.
Erstickter Keim,
ersoffene Kultur,
fadenscheiniges System
illusionärer Pracht.
Ist es nicht unser Prachtbau von „Zivilisation“ die unsere Kultur verseucht?
Totes macht sich nicht selber lebendig.
Totes wird immer toter und saugt leer die Zipfel der Macht.
Die Steigerung? Untot?
Untote Knochen, die sich an Fäden übers Parkett bewegen (lassen).
Prassen mit Reichtum und Blut.
Wie viel Wut sich da findet – im Uterus eines Gesellschaftskörpers.
Was gebiert sich da?
Wer regiert denn da?
