Luftwinkel

Fasziniert davon, was das Leben kreiert,
abgestoßen von dem was Gesellschaft fabriziert.
Versiert modelliert diese schmalen Banalen,
weit draußen im außen,
dort wo sie laufen ohne Grund,
sich verbieten den Mund,
Gerede nach Maß und Kalkül,
kühl miteinander,
distanziert.
Wer das regiert?
Das fragst du zu recht.
Frei-willig niemand.

Doch auch etwas antiquiert diese Sicht,
für wahr. Und trotzdem Gegenwart.
Wie hält man sich da wach?
Schach? Ist nicht das schönste Spiel..
Züge hier und da, rauschen einander nieder.
Etwas bieder ist das schon.
Spiel dürfte eigentlich Freude bereiten,
ohne zu streiten.


Sich’s bewahren, dieses innere Kind.
Trotz der Reife, die so wächst,
ist etwas, das sich lohnt, jaja.

Blabla. Man traut sich’s (nicht) zu sagen.
Auch ohne Urteil oder düstre Romantik.
Schattig ist nicht verkehrt,
aber doch bitte mit Stil.
Ist’s recht?

Sind unreflektierte Vermutungen,
maßlose Verurteilungen und
Respektlosigkeit nicht eigentlich
für kleine Erwachsene,
die ohne Reife groß geworden?

So dachte ich. 
Und schon war’s verdacht.
Verlacht und außer acht gelassen.
Ein mal mehr ein Winkel
meiner Luft und verpufft.

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