BASICS!

Wir wollen alle „hoch“ hinaus.
Als Mensch, als „Gesellschaft“, als dies und das.
Eine ganze einfache, vielleicht die einfachste Wahrheit
nehmen wir uns doch nur selten zu Herzen.
Hält uns unser Selbstbild, unser Ego davon ab?
Hält uns Scham und Einbildung davon ab,
zu sehen, wo die wirklichen Baustellen sind?
Haben wir zu wenige Räume uns wahrlich zu begegnen,
uns sicher genug zu fühlen, unsere Baustellen zu offenbaren?
Nämlich nicht die oben am Dach oder irgendwo im Gestrüpp des Gartens,
wo es vielleicht Spaß macht oberflächlich zu basteln.
Sondern ganz unten im Fundament, auf dem Boden der Tatsachen.

Nehmen wir an, ich habe 9 von 10 Baustellen bis ins Detail ausgearbeitet,
angenommen ich habe mich in 9 von 10 grundlegenden Fähigkeiten bis zur Meisterschaft bewegt.
Dabei habe ich aber eine von zehn komplett ignoriert (aus welchen Gründen auch immer – derer viele sein können).

Ist das Fundament schief,…was nützt die Höhe und die Feinheit an der Fassade?

In unserer Kultur sind es die absoluten Basics, die wir nicht können.
Schlichtweg, nicht können. Ja, es gibt einige Gründe warum wir das nicht wollen.
Doch das ist sekundär. Es dürfte viel mehr Gründe geben, warum wir es wollen.
Die Einsicht, ..sich einzugestehen, dass wir einige der
einfachsten Grundlagen menschlichen Zusammenlebens nicht auf die Reihe bekommen,
ist heilsam. Oder nicht? Es eröffnet zumindest die Möglichkeit unsere Aufmerksamkeit an
die richtigen Stellen zu lenken. Nicht auf Krieg und Trennung, Macht und Albernheiten sondern
auf die absoluten Grundlagen von Menschsein.

Was könnten die sein?
Kommunikation.
Fühlen.
Begegnung auf Augenhöhe.
Beobachten ohne zu werten.
Grenzen erfassen, setzen und wahren.
Tiefes Zuhören.
Zugang zu Stille.
Friedfertigkeit.
Ethischer Umgang.
Win-Win-Win Kultur?
Für mich, für meine mich Umgebenden und die Erde.
Klingt so einfach… und traum-haft weit weg. Oder?
Alles eine Frage der Grundlagen und Try & Error.. ?

That’s why the mirror whispered to you: Don’t throw the stone!
You will need it for your new foundation!
Und wer im Glashaus sitzt… na wir wissen was man
sich hier zu Lande so erzählt.

Demos, Wahlen und Kreuze machen sind nur ein kleiner Teil
einer dienlichen Lebensweise. Manchmal nennen wir das
Demokratie. Manchmal Zwangsneurose. Manchmal Leben eben.
Ebnen wir mit all dem Gerede eben nicht was uns trägt?
Lies nochmal bitte.

Auf was können wir bauen?
Was fällt weg?
Was wollen wir bauen?
Können wir unsere Art & Weise verdauen?
Welche Art Leben soll entstehen?

Diese Reise eine Lernreise ist?
Ja.
Diese Reise zum mitgestalten einlädt?
Unbedingt.

Umringt von Schlamassel und Chaossen,
zeigen sich Sprossen gen Neuland.
Am Rand. Im Abseits vielleicht.
Dort wo Sturheit weicht

und Menschsein reicht.





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