
In einer unschuldigen Tiefe dringt der Gedanke hervor,
nein, eher ein Wissen, dass was für mich als Menschen
„normal“ ist, im Grunde Paradies ist. Das, was aus einem
tätigen Sein hervordringt ist: Paradies.
Heilen, helfen, herstellen.
Weise innere Führung ist eine Mischung aus Hilfsbereitschaft
und Weisheit. In erster Instanz, sich selbst gegenüber.
Ich glaube nichts ist beglückender als sich seiner
inneren Führung, jener Weisheit anzuvertrauen.
Denn das Ergebnis ist Paradies – für sich selbst,
seine Umwelt und alle davon betroffenen Erdenleben.
Ist das schwer zu verstehen?
Nein, kaum.
Wie geht das?
Es braucht ein immer lauter werden der inneren Stille.
Im Gegensatz zum zerstreuenden, schrillen Lärm.
Soll sich wirklich eine lebensdienliche Kultur entfalten können,
geht dies nur über den inneren Frieden.
Und diesen Frieden, diese Qualität hört man über Stille im Geist.
Alles Potenzial für paradiesische Zustände gebiert sich dort.
Den Geburtskanal bis zur Ausführung eines Gedankens, eines
Verhaltens, Kunstwerkes oder was auch immer gearteter Aktivität
im „Außen“ offen zu halten bedarf einer gewissen Anstrengung und
wiederkehrender Übung.
Schicht für Schicht,
geboren aus dem Grund,
geschöpft aus dem Unerschöpflichen,
gebiert sich der Sehnsucht Herz.
Schmerz wandelt in diesem Sinne,
Trauer, Wut, Angst und Scham,
ja auch die Freude und ihre Schatten;
Dieser Schmerz birgt die Energie.
Freigesetzt in milder Wacht,
erwacht ein unumkehrbares
Licht im Dunkel und erhellt
mit Schöpfergeist, was
verheißt besser zu werden.
Gebärden die verwandeln.
