Kauderweise



Eine Welt im außen, die nicht mit meinem Inneren übereinstimmt.
Strukturen ohne Rhythmus, ohne Raum für Langsamkeit, Lebendigkeit, Muße.
Strukturen ohne Raum für echte Regeneration, Spiel, Freude und Menschlichkeit.
Strukturen, die in mir Trauer und Wut regen.
Hier geht es nicht darum, dass diese Strukturen perfekt sein sollen oder es nichts
gäbe für das ich dankbar sein könnte.
Es geht darum, dass die äußere Welt nicht mit meinem Inneren übereinstimmt!

Ja, einiges geht zu ändern und anderes verändert sich über Zeit, da sich meine mich
umgebende Welt mit mir ändert. Aber wenn alle um mich herum ebenso daran beteiligt
sind, ….die „Mitte“ des Raumes also von allen Anwesenden gestaltet wird (bewusst verzapft, unbewusst ignoriert oder dazwischen und andersrum),
…. tja man denke es zu Ende.

So wenig wirkliche Befriedigung in einer un-wirklichen Welt.
Ich bin so gelangweilt.
Geödet.

Andererseits…
Kreierendes Licht in Liebe, vollführt ein Kunst-Werk welches durch das Leben strahlt
und auf ungeahnte Weise Glück hervorbringt. Ein paradiesischer gegenwärtiger Akt.
Auf erschreckend einfache Weise Großartigkeit kreieren? Ist das eigentlich verboten?
In der Annahme, dass Mensch Liebe und Universum bereits ist, bereits Körper dessen ist,
was er versucht zu erlangen,…bedarf es nur Erinnerung. Real-isierung.

Verlieren was nicht gebraucht, lässt entstehen was notwendig um Unmögliches möglich zu machen.

Wachen wir eigentlich die ganze Zeit über Illusionen,
obwohl die Realität eine ganz andere ist? Jetzt, hier.
Unlöschbares Licht, flimmernd im Hintergrund.
Strömend, wenn Gelassen-heit im Vordergrund.
Dieser riesige Weltenschlund,
du Verbund aus Kackscheiße,
höre, ich lasse mich frei.


Weit weit droben,
wie unten,
ist verbunden
der Fantasie
ein Zuhause.

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