
Was wiederkehrt widerfährt verwundet neu.
Fährt verwundert weiter die alte Leiher.
Verrenkst du dich? Zu sehr noch?
Na keine Problem für dich.
Im Verlassen der Autobahn(en),
zur nächsten Abfahrt, getreu dem Gelassen-Sein,
hebt das Sein dich tief an. So sehr vielleicht,
dass jeder Atemzug den du zulässt Altes weglässt.
Was aufbricht ist alter Zement.
Durchzuckende Blitze im Steinmantel,
Karger Boden der zu lange einfallsloser Dürre ausgesetzt war.
Wo vorher gegossener Pfad,
herrscht nun wilder Wellengang:
Befreit den Fluss!
Leichte, kühle innere Luft steigt auf.
Wohlige Kühle, die Wärme nach sich zieht.
Wenn die Lunge wieder zu atmen beginnt.
Das Herz wieder Raum erhält.
Die Flügel sich ausbreiten.
Reiten auf den Wellen des Lebens.
Ergibst du dich der Tide,
strömt die Tiefe zurück zu dir
und das Leben platzt auf.
Welle um Welle.
Mitten durch dein Herz.
Mitten hindurch.
