Feuer und Wasser


Ich bin das wieder erstehende Leben.
Ich bin das Total, das Radikale.
Ich bin das Hindurch, das wieder erneuert.
Ich bin das Unermüdliche, nie endende Erneuernde.


Ich glühe, ich brenne und tose
und verliere mich im Traum.
Welchem? Meinem.
Mein Traum ist auch dein Traum.
Gewunden in vielerlei Schichten und Fraktale.
Radikale Entwürfe von Realem, Wagem, Genialem.
Schicksal?
Wer nennt es noch so?
Traum?

Wer bist du, wenn nicht ein wandelnder Traum?
Wessen Raum bewohnst du, wenn nicht den deinen?
Sei unbesorgt, Ewigkeit ist keine Kleinigkeit noch
geht sie verloren.
Neugewoben, glimmend im Dunkeln.
Langsam rinnend durch dein Blut.
Pulsierend, vibrierend und leise im Rhythmus.
Wessen?
Traum?

Ich bin das wieder erstehende Leben.
Ich bin das Total, das Radikale.
Ich bin das Hindurch, das wieder erneuert.
Ich bin das Unermüdliche, nie endende Erneuernde.

Ich kehre um und vereinige,
ich erschöpfe mich,
lebe die Ränder, die Täler und überwinde Berge.
Ich erblicke das Ende und gehe darin auf.
Ich pendle, ich reiße mit und lasse neu entstehen.

Ich bin dein Traum.

Ich gebe Raum,
verfasse den Weg und zeige dir Pfade.
Ich lasse dich frei und nehme dir alles.
Bis nichts mehr übrig bleibt.

Wenn du das zu ende lebst,
gibt es nichts mehr zu erreichen.
Nur Tanz, Spiel und Glück,
welches dir entspringt.

Du selbst in deinem TRaum.
Schwanger mit Leben.
Welt(en) erschaffend,
den Spiralen nach.
Lichtwandelnd.
In Liebe
durch-
leben
.


Feuer verbrenne mich,
reinige mich.
Wasser benetze mich,
fülle mich,
Erde halte mich,
stärke mich.
Luft durchströme mich,
begeistere mich.

Zeit verflüchtige dich.
Äther erschließe dich,
verbinde dich mit mir.
Erschaffe mich
neu
.






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