Lebensbaum

Auch der größte Baum wird vom Leben überragt.

(Inspirus)

Alle Erzeugnisse sind gemeinsam. Witzig das zu sagen in einer Welt in der das „Individuelle“ GROß geschrieben wird. Angemessene Individualität würde bedeuten, sich selbst in Verbundenheit bewusst zu sein und das eigene LebensWerk in Vernetzung zu verstehen. Sich seiner eigenen Verbundenheit bewusst zu sein, ermöglicht im Grunde erst echte Freiheit und Individualität. (Nicht zu verwechseln mit neoloberalen Vorstellungen vom „freien“ ökonomischen Markt-Sapiens).
Uns alle dabei überragend: Die mächtigen fruchtigen Schwingen des Lebensbaumes.

Mächtig schwingt der Lebensbaum.
Die Bäumin. Beides.

Verwurzelt im Becken des Lebens,
stark und plural geschichtet,
himmelwärts wachsend,
sich in Krone ver-wachsend,
fruchtbar und schön,
frei und wild,
dem Leben dienend,
beschenkt uns ein Lebensbaum
ein Leben lang.

Vollführt mit seinem Merkmal ein
Kunstwerk des Lebens uns vor Augen.
Danke für deine Schönheit & Weisheit.

Mächtig schwingt der Lebensbaum.
Die Bäumin. Beides.

Subjektiv erlebt

Befriedigung ist nicht Frieden.

Frieden stellt sich ein, wenn Verbindung erzeugt wird.
Befriedigung, wenn der Druck weicht.
Frieden ist langlebig.
Befriedigung kurzweilig.
Beides erleichtert.
Jedes für sich in eigener Qualität.
Jedes für sich in eigener Konsequenz.

Welchem Impuls man nachgeht, entscheidet sich über das Zusammenspiel der Kräfte.
Im Spiel der Kräfte siegt… letztendlich das Leben.
Die Qualität bzw. das Niveau bestimme ich selbst.

Ersetzt man Befriedigung durch Frieden, erzeugt sich Harmonie.
Ersetzt man Frieden durch Befriedigung, erzeugt sich Illusion.



Beherzt Formend.

Man schafft das Leben nur durch das Leben nachhaltig gut und schön zu verändern.
Der eigene Lebensweg ist entscheidend für eine karmische Umformung der Lebensverhältnisse des eigenen und dadurch unweigerlich für alle(s) andere – damit Verbundene.
Verbunden ist, je nach Bewusstsein – All-es.
Achtsamkeit ebnet dabei den Weg zum eigenen Bewegungsverhältnis,
welches dem Tanz des Natürlichen/Authentischen (wie weird/wild/eigenartig es auch sein möge) näher kommen möchte. Denn nur wenn Körper/Geist/Seele in einem gewaltfreien, möglichst liebevollen Verhältnis sich die Waage halten, von Grund auf selbstliebend, dringt es bis in die Tiefe des Lebens vor, in dem das unendliche Potenzial für Wandel existiert.
Beherzt Formend.

Spür dich

Was macht die Natur?
Dynamische, kooperative Kreisläufe -> Ergebnis: Schönheit und Fülle.

Was macht der Mensch?
Stagnierende, dysfunktionale Kreisläufe -> Ergebnis: Dreck und Knappheit.

Muster wandeln?
Weniger Kompliziert und dafür sehr viel effektiver wäre so n Ding…
Nicht dieses alte verkopfte, ökonomisch verdrehte „effektiv/effizient“ sondern
fluides verknüpfen und wirklich weiter kommen. Ethisch korrekt…

Mensch zur Abwechslung mal natürlich.
Spür dich.

Aufblühen

Mit jeder hässlichen Geste, mit jedem hässlichen Wort und Gedanken, verlieren wir an Blüte.

Wünschenswert daher wohl ein Innehalten. Um den Wert im stillen zu bewahren.

Bereichernde Vervielfältigung geschieht dann aus goldener Mitte, auch Einsicht.

Letztlich dem was unpolarem Licht, auch bedingungsloser, freier Liebe nah ist.

Co-Kreieren als Mensch(en)

Ein Creaktionist ist ein Mensch, der in der Annahme lebt, dass sich seine Träume durch beherztes Kreieren verwirklichen. Ja, dass der Mensch von Natur aus dazu veranlagt ist, Träume zu verwirklichen. Im Grunde tun wir es alle Zeit. Die große Frage lautet also: Was soll verwirklicht werden?
Welchen Traum wollen wir leben?
Durch aktives träumen in Co-Kreativität & Co-Operation,
eingebettet in Gemeinsames (Commons),
entsteht: frohe Zukunft.

Wachend träumen

Wild, in Entsprechung erleben.
In Absprache mit den mir Nächsten und Verbundenen Wildheit ausleben, leidenschaftlich sein dürfen. Für etwas brennen. Aus mir heraus erschaffen. Lebendig sein. Entsprechend dem, was sich mittig (an)fühlt.

Frei, in Verbundenheit.
Selbst durch und mit anderen. In mir wissend ruhen. Drang. Fest. Freude. Weite. Raum. Offenheit dem Ungewissen. Außergewöhnlich wagen. Bestes geben. Bestes empfangen. Und natürlich Ganz sein.

Schön, in allen Farben & Formen.
Die ganze Palette sehen, fühlen, darum wissen. Betrachten, staunen, Schönheit finden.
Eigenliebe erweitern. Hässliches wahrnehmen, um den Kontrast zu ehren, zu verstehen und mit Lust um-zu-wandeln. Transformation, ein Schmetterling? Wie duftet der Flieder!

Natur? Ist ehrlich, direkt. Begegnet dir authentisch, unverstellt und pur. So rau.

Nur da sie lebt,
webt sie ihr Abbild in unsere Schichten.
Dank ihr erleben wir Geschichten, gar Abenteuer,
die uns wandeln, wenn wir zulassen, dass was
uns still sein lässt, wächst.
Abfällt, was unnütz und schwer,
vermittelt sie, in die wir eingebettet,
uns Paradies und Meer,
das voller Möglichkeiten.

In den Breiten unserer Träume,
erfahren wir uns Selbst, die Welt und dürfen,
wachend träumen.

Sie ist Geschenk, nicht geschenkt.
Gehört sich selbst und füllt unsere Sehnsucht.
In einer Wucht, die unvergleichlich reichlich,
leiblich zu uns gehört.
Hört, hört…lauschet

und lasst uns verwandeln.

Ethisch Ästhetisch

Sich dem Paradies zu nähern.
Was soll das denn heißen?
Es heißt, sich in jedem erdenklichen Sinne den gewaltvollen, nicht-nachhaltigen Strukturen zu entziehen.
Es heißt, die Welt in jedem möglichen Augenblick mit Schönheit zu bereichern.
Es heißt, seine Aufmerksamkeit von der inneren Stille und der damit verbundenen Schaffenskraft neu auszurichten.
Es heißt, im Alten jemand anderes zu werden.
Es heißt, das Brauchbare alte mit ins Neue zu nehmen und den Rest beiseite zu lassen.
Es heißt, psychologisch unabhängig zu sein.
Es heißt, sich frei in Verbundenheit an richtigen Werten zu orientieren.
Es heißt, das Wohl von Erde und Lebewesen als untrennbar zu verstehen.
Es heißt, sich zur Wehr zu setzen, zu widerstehen, weiterzugehen.
Es heißt, nachzugeben, durchzulassen, wegzugehen.
Es heißt, Prioritäten zu setzen.
Es heißt, zu seinen echten Bedürfnissen zurückzukehren.
Es heißt, wieder Mensch zu sein.

Es heißt, dass Heilung dann beginnt, wenn deine destruktiven Muster und Tendenzen sich auflösen.
Es heißt, dass Heilung dann beginnt, wenn deine destruktiven Muster und Tendenzen sich auflösen.
Es heißt, dass Heilung dann beginnt, wenn deine destruktiven Muster und Tendenzen sich auflösen.

Es heißt, dass Transformation dort ansetzt wo die imperiale Lebensweise aufhört und etwas ethisch Ästhetisches beginnt.

Was ich so will

Ist der eigene Wille nicht eingebettet ins eigne Herz, verursacht Handeln Schmerz. Für sich und andere damit verbundene. Vor allem bereits Verwundete, erwischt das Ego kalt, auch hart. Drum wart lieber ab in Liebe dir Selbst verantwortend und damit deinen Nächsten & Liebsten. Ist’s für alle segensreich, im Vergleich.

Erfrischen & verwandeln

Wir wurzeln in der Erde,
halten stand,
sammeln uns in der Mitte,
sind nach oben hin offen,
geschützt durch Kristall,
durchlässig für Licht, auch Dunkel.
Bricht das Licht durch,
so flutet es mit Frische,
was die Asche lässt gebären
phönixial verwandelt.

Aus altem Dunst werde neu
du Welt. Auf das du fruchtbarer,
schöner und lebenswerter, allen
Lebewesen in Frieden dienest.

Möge(n) Freu(n)de deine ständige Begleitung sein.