Echo Echo Echo

[Folgender Text: Quelle]

Um zu verstehen, warum das neue Coronavirus so gefährlich ist, muss man sich klarmachen, was exponentielles Wachstum bedeutet. Der Begriff ist etwas sperrig, das Konzept dahinter aber einfach. Es geht um eine Vermehrung, die sich ständig selbst beschleunigt. Und dieses Muster lässt sich auch beim Coronavirus erkennen. Das ist der Hintergrund, warum nun immer strengere Auflagen verhängt werden, Fußballspiele ohne Publikum ausgetragen, Feste und Kongresse abgesagt werden. Und warum Gesundheitsminister Jens Spahn, Kanzlerin Angela Merkel und andere davon sprechen, man müsse die Ausbreitung des Virus verlangsamen. Sprich: Verhindern, dass es sich exponentiell verbreitet.

Der Mensch ist an lineare Prozesse gewöhnt, die kann er begreifen. Beim linearen Wachstum kommt in festen Zeitabständen eine feste Anzahl an Fällen hinzu, beispielsweise Tausend pro Woche. Beim exponentiellen Wachstum dagegen findet in einem festen Zeitraum jeweils eine Verdopplung der Fallzahl statt. Exponentielles Wachstum ist gefährlich, weil man es am Anfang leicht unterschätzt. Denn zu Beginn läuft die Kurve gemächlich vor sich hin. Dann wird sie immer steiler und schießt bald nahezu senkrecht nach oben.

Die Kurve der Coronafälle sieht in allen Ländern mit größeren Ausbrüchen sehr ähnlich aus.

Exponentielles Wachstum kann es in der Natur nicht ewig geben. Ab einem gewissen Punkt flacht jede noch so steile Kurve wieder ab, die Zahl der Neuinfektionen geht zurück. Die entscheidende Frage ist, wann dieses Plateau erreicht wird. Es kommt darauf an, die Kurve so früh wie möglich zum Abflachen zu bringen. Das bedeutet zwar nicht unbedingt, dass weniger Menschen krank werden. Solange es keinen Impfstoff gibt, gehen Epidemiologen davon aus, dass weite Teile der Bevölkerung früher oder später das Coronavirus bekommen. Entscheidend ist jedoch die Zeitachse. Das Abflachen bewirkt, dass weniger Menschen gleichzeitig krank sind und eine Behandlung benötigen.


Meine Fresse.

Was haben das Corona-Virus und das Finanz-System gemeinsam?

Nun, die Geldschöpfung verbunden mit einem ZinsesZins-Brand-Beschleuniger ist spiegelverkehrt gesehen, genau das, was hier mit der Verbreitung des Virus beschrieben wurde. Expotenzielles Wachstum als Virus, das ist gut getroffen. Beziehe man dies nun auf unser aktuelles Geld-System, wird die unausweichliche Auschlöschbarkeit dieses fragilen Monsters gewiss. Ohne verbissen zu sein, möchte ich meinen, dass die „Kurve nach oben“ die endlose Verschuldung von Ländern und Menschen, in Abhängigkeit des Bankensektors darstellt.

So ein plumpes Grippe-Virus erschafft, beschleunigt durch Presse und Medienlandschaft, ein übles Echo. Das Echo des Geldsystems bleibt weiterhin aus.

Echo Echo Echo.

Also mir macht diese rasante Verbreitung Mut, dass in Zukunft auch mal etwas von Belang so weit und schnell verbreitet werden kann.

Wie wäre es mit Aufklärung?


 

Einmal, zweimal, dreimal, viermal bleibt der Affe stumm.

Bald er zu reden beginnt, da dem Zucker entzogen.

Zurechtgebogen leblos Sein.

Mastanlagen hören auf zu treiben ihren schmerzlich Tod.

Vielfalt und Stimmrecht an der Basis-Rot,

lässt Segel richten des Landes Boot.

Wonne erblickt erstmals des Lebens Welt.

Lebst du schon oder lässt du´s bleiben wie es ist?

So trist…verdorrt und verblichen…kann´s doch nicht bleiben!

Lass uns wild austreiben und uns Freude bereiten!

Weniger streiten, mehr den Boden bereiten für die neue Saat.

Was ist der Staat?

Du? Ich? Wir?

Ubuntu?

 

 

 

2 Gedanken zu “Echo Echo Echo

  1. Danke für den sachlichen Kommentar zum Virus.

    Doch es gibt einen fundamentalen Unterschied zu Geld, staatlich „produzierte“ Kaufkraft.

    Corona verringert die Handlungsmöglichkeiten der Menschen, Leistungsersatz vermehrt sie.

    Das neue Geld, genauer die neue Kaufkraf,t muss nur gerechter verteilt werden. Direkt von der Notenbank als gleiche mtl. Summe an jeden Bürger!

    Wird in Fachkreisen verunglimpfend als „Helikopter-Geld“ diskutiert, eine Idee für eine gerechtere Zukunft.

    Gefällt mir

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