Banalität dieser Zeit

Weitergehen trotz der Banalität dieser Zeit.

Sich aufraffen, wenn die Bedeutungslosigkeit durch die Nebelschwaden langsam die Füße hoch kriecht. Ein Licht im Nebel?

Alles scheint sich grau zu zeigen. Graue Herren und Damen überall, die in grauen Gebäuden und unter wolkenverhangenem Himmel ihrer banalen Tätigkeit nachgehen. Niemandem merkt man etwas an. Doch alle haben Angst. Angst vor dem was war, was ist und kommen mag.

Ungewissheit verlangt Kompass wo vorher keiner war.

Rückzug erfordert gleichzeitige Sicht nach vorn.

Banalität als solche ist subtil und gefährlich. Schwerlich zu erkennen. Tückenhaft sich einschleichend in einen Apparat , der schon so zerfressen und zerlegt, dass was gutes bringen mag, dieser Nebel im gesellschaftlichen Rückenmark.

Wenn alles in tiefem grau versinkt und Freiheit bis zur Unverständlichkeit genommen, findet sich Freiraum dort, wo am wenigsten erwartet.

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