Gemenge und Getöse

Wenn sich Vergangenheit durchs Gefühl einmischt und wiederholt,
wenn es sich holt, was tief in dir begraben und herauslöst,
stößt es dich ab was da passiert?
Wer spaziert da über deinen Weg?
Ein Schreckgespenst?

Es läuft geduckt und ist aus nächster Nähe betrachtet ziemlich hässlich,
Behangen mit einem schwarz/weiß getünchten Mantel aus vergangener Zeit.
Ist jemand bereit? Nein? Auch gut. Es kreuzt trotzdem unsere Pfade.
Schade – hätt ja begraben bleiben können.
Wie die Leichen, an die niemand mehr denkt.

Wenn die Speichen im Rad sich langsamer drehen und
die politischen Winde aufwirbeln was weit her geholt
nun doch mal wieder vorüber zieht, ist’s kein TagTRaum.
Erst mal verdau´n.

Mir geht’s im Bauche rum bei dieser Hitze.
Die brütende braune Suppe, verklärt und verschiebt
den geistigen Düng der eh schon fragwürdig
vertikal mit Brett versehen zwei Reihen nach rechts.
Stinkend und vor Opportunität triefend klammern sich
die Äffchen an ihre dürren Äste.

Wird’s nun schlimmer?
Heilungswege tun sich meist auf, indem es nochmal schlimm wird.
Wenn schlimm nicht völlig grausig bedeutet, findet Fortschritt statt.
Nicht wahr?

Mag sein. Und doch ist diese Form der Niveauregulierung schmerzlich
für´s Gemüt. Jeder bei Sinnen, bleibt wachsam abseits der klassischen Wege.
Denn Politik auf Parteienebene ist längst nicht alles im demokratischen Gerede.
Auch Getue, und das was wirklich weiter bringt – Bewusstsein, Bildung und Begegnung
im Bunde einer gemeinsamen Menschlichkeit, kommt hinzu.

Alles ein ganz schönes Gemenge und Getöse!

Von mir eingelesen:

2 Gedanken zu “Gemenge und Getöse

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