
Manchmal gilt es, eigene Anteile zu verbrennen.
Um weiter zu kommen, um neu zu werden.
Ein tieferes Wiederaufleben.
Aufstreben, jedoch nicht nach altem Muster, nein.
Nicht nach altem Tempo, nein.
Nicht nach alter Manier, nein.
Dieses mal bewusster.
Langsamer.
Weiser.
Wissender.
Es schmerzt, es tut weh und man verliert sich.
Man wird bis zum Äußersten getrieben.
Bis zum Rand der Klippe.
Dort gilt es alles Bekannte loszulassen.
Denn sicher ist, dass nichts gewiss ist.
Paradox? Schon, ja.
Da hilft nur ab-springen.
Im freien Fall entsteht der Boden,
der sich nach dem Sprung ins kalte Wasser
wieder weich anfühlt unter den Füßen.
Man lasse sich daraufhin ins grün nieder und
schaue den Bäumen beim wachsen zu.
Riech mal! Die Wiese!
Und die Blumen!
So zart stehen sie zusammen und sind schön.
Schenken dem Wind ihren Duft, bieten ihren Nektar an.
Wiegen sich hin und her im hier und jetzt.
Verletzlich und schön.
Verflochten im Untergrund.
Und bunt!
So große Vielfalt!
Keine Farbe gleicht der anderen,
Schattierungen, Formen und allerlei Spiel.
So frei und unabhängig leuchten sie am Tag.
So versteckt und geduldig geschlossen verharren sie Nachts.
Lass sie und bewundere ihre Farbenpracht.
Achtfach säumen sie deinen Weg.
