Kaskadisch

Ein Blick, eine lange Sekunde, Bewegung – ein Tanz, Versteckspiel, Annäherung, Distanzierung, Rückbesinnung, Stille und Begegnung. Rücken an Rücken die Atmosphäre beobachtend. Aufsteigende Energie spielt mit einander, fühlt sich einander an, treibt sich an. Wechselwirkung. Abstrakte Vereinigung, ein Austausch ohne Gleichen. Ein miteinander vibrieren. Schön. Wild. Genuss. Ungebunden. Stillstand. Zur Ruhe kommen. Erneutes entfachen, leichtes aufbegehren. Ruhepunkt. Bewegung und Abschied. Dank.

Was geht vor sich, wenn man sexuelle/erregende Schwingungen wahrnimmt ?

Ist es die gleiche Energie, die auch vor sich geht, wenn man wütend wird, nur in anderer Art? Auf welche Weise geht man am besten damit um?

Gleicht es einer Art emotionaler Energie, der man sich (nicht) entziehen kann? Durch Akzep(tanz) der verinnerlichten Vibration, kann also eine Übersicht/Beobachtung erzielt werden, die zu Entzücken führt? Nahe dem bezaubert, erfreut, fasziniert, angetan sein?

Folgt auf diesen Umstand etwas, muss etwas folgen? Im Grunde ja (nicht).

Ist Scham, „rot“ werden etwas schlechtes? Ist es vielmehr ein Ausdruck von Schönheit?

Emotionale Energie kann viele Formen annehmen, wie es scheint. Wut, Enttäuschung, Ärger sind dahingehend zerstörerisch tätig – würde man zuerst ein mal annehmen. Sobald man sich dieser, seiner Energiewallung allerdings bewusst wird, erkennt man. Man erkennt, dass man es selbst ist, der wütend gemacht, enttäuscht und voller Ärger/Zorn ist. Was auch immer das Fass zum überlaufen gebracht hat, war davor schon zum Teil gefüllt. Ergo, kann man niemandem die Schuld dafür geben, als sich selbst. Wenn es überhaupt um so etwas wie Schuld geht. Nutzt man solcherlei Energie für etwas konstruktives, kann Wut oder Zorn sehr antreibend sein und richtig kanalisiert, birgt es großes Potenzial um etwas zu schaffen bzw. sich für etwas zu motivieren. Wäre man allerdings auf einem entspannten Level, könnte man, egal was einem aufstößt, gelassen damit umgehen. Aber wie oft schaffen es Menschen heutzutage ihre Inbalancen auszugleichen, sich „runter“ zu holen ? Oder besser: Die angestaute, angesammelte Energie sinnvoll zu transformieren?

Zu viel sexuelle Energie birgt die Explosion, das kennt so ziemlich jeder 😀 Diese Art kann schön zu fühlen sein aber kann sich auch ganz schnell in Wut oder andere Übel drehen, wenn man sie nicht entlädt. Übermäßige Geilheit führt letztendlich auch nur zu Abschweifungen und Trübungen. Die Transformation in wirkliche Erotik wäre wohl eine der annehmlicheren Varianten. Tanzen beispielsweise. Tanzen ist künstlerische Umsetzung emotionaler Energie in Bewegung, Bewegungs-Kunst. Emotionale Energie befindet sich ernegetisch gesehen im Bauchraum. Die Höherentwicklung von Sakral-Chakra hin zum Kehlkopf-Chakra kann auch durch Musik statt finden. Ein wirklich harmonisierender Ausgleich. So auch Malen – ein FarbenTanz, ein sich Auslassen ohne zu denken, nur voll-(füh(r)l(en). Alle künstlerischen Tätigkeiten können der kreativen Energie somit Ausdruck verleihen und so wieder Harmonie im Energie-Haushalt herstellen. Letztendlich scheint alles nur kreative Energie darzustellen, nur verschieden gefärbt.

Wir wollen auch den Sex nicht vergessen. Ein spezieller Tanz, wenn man so will. Eine schöne Art der Entladung – wie heißt es; Appetit holen ist erlaubt, gegessen wird zu Hause?? Ist das nicht Schönschreib für; „Ich geil mich an anderen auf, den Druck lass ich bei meiner Freundin raus“? Oder ist das zu kurz gefasst und verleiht man damit vielmehr der Beziehung zu seiner P(Art)nerin eine Wertschätzung der besonderen Art? Oder ist das nur eine Frage der Sichtweise?

Was ist ein Goldständer? ;D

Das Kamasutra sei dahingehend sehr ergiebig, so sagt man. Sodala.

Das Kamasutra (Sanskrit: कामसूत्र kāmasūtra = Verse des Verlangens) wurde vermutlich zwischen 200 und 300 n. Chr. von Vatsyayana Mallanaga verfasst. Der vollständige Titel lautet Vatsyayana Kamasutra. Das Werk gehört zur indischen Tradition der Lehrwerke über Erotik (Kamashastra). Als ein Leitfaden der Erotik und der Liebe steht das Kamasutra in einer Beziehung zum Tantra, in dem es um die Transformation der Sexualität geht.[1] Es enthält Beschreibungen von Positionen beim Geschlechtsverkehr.

(Wikipedia)

mannfrau.gif

 

Ein annehmen, zurück spielen, vibrieren, zündeln,

dem Energieaustausch zu Liebe, kreativ entlang der

Einigkeit, wird ein Akt des Überlebens verwandelt-

in den Aktus einer Kaskade des Glücksmomentums.

Ist’s geglückt – treibt es dich zum göttlichen Vers,

erlangt es die Tür zum Sprungbrett in die Bewusstheit

und Erfahrung in Gänze.

 

 

 

Memo an mich selbst: Weiterführend siehe Zirbeldrüse / Spirit & Hausarbeit Déscartes „Leidenschaften der Seele“ 🙂

 

 

 

 

 

 

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