In Leben denken

Nur in Geld zu denken entbehrt bekanntlich jeder Menschlichkeit.
Teilweise in Geld zu denken bringt Schwierigkeiten, ob aus Notwendigkeit oder Gewohnheit.
Bewusste Trennung im Raum mit Wänden, tapiziert mit geldförmigem Relief –> SCHWIERIG!

Was aber passiert…
Wenn wir in Leben denken? Selbst. Ist. Der Mensch ?
Welche alternativen Lebensgestaltungen warten auf uns, wenn wir uns frei denken?

Bisher ungegangene Wege,
warten rege,
mal bergauf mal bergein,
mitten im Sein begegnen sie uns.
Sind wir bewusst genug sie wahr,-
zu nehmen und zu gehen,
ohne den gekapert Sinn zu verdrehen?
Wir werden sehen!

Allein durch die An-Wesen-heit von etwas liegen damit verbundene Möglichkeiten in der Luft.

Durch die Anwesenheit von Geld jene Möglichkeiten und Welt. #Geld-Wert

Nun. Und durch Menschen ? Jeder Mensch bringt eine völlig neue Gestaltungsmöglichkeit in diese Welt. Verbinden sich einzelne Menschen, wie mächtig ist das wohl? #Lebens-Wert

Warum das kapitalistische Geschehen nicht als Tatsache anerkennen und damit gleich-zeit-ig den performativen Akt vollziehen, darüber hinausgehen zu können. Den Kapital-Ismus mit seinen eigenen Waffen zu schlagen: Ihn zu verwerten —> ihn zu kompostieren.

Was ist der Mensch —> Was kann der sich Selbst bewusst gewordene Mensch —> All-es das, was in ihm steckt.

6 Gedanken zu “In Leben denken

  1. Geld ist ein Mittel, Leistungs-Ersatz, Kauf-Kraft vom Staat.
    Der Fehler besteht allein darin, den Geld-Wert mit dem Genuss-Wert zu verwechseln, dass gleiche geschieht auch mit dem Gebrauchs-Wert. Den Genuss-Wert können wir auch als Wohlseins-Wert bezeichnen, der die Basis jeder Handlungs-Wahl bildet, wenn auch oft unbewusst. Die Basis ist nicht das Motiv. Das Motiv ist der Gewinn oder Verlust an erwartetem Wohlsein, in Form kleiner Portionen körpereigener Drogen, die unser Wohbefinden steigern oder senken. Leider verwechseln so viele Menschen Geld-Wert (Kauf-Kraft), Gebrauchs-Wert (Güter) und Genuss-Wert, die erwarteten guten Gefühle bei der Handlungs-Wahl. Schade, wirklich schade für diese Menschen.

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    1. Danke für deinen Beitrag, Alfred. Schön dich als treuen Kommentator hier zu lesen!

      Verstehe ich das richtig. Mit Genuss-Wert meinst du so etwas wie die Erwartung in meinem Kopf und Herzem, wenn ich mir einen feinen Kaminabend mit guten Freunden vorstelle?

      Der Gebrauchs-Wert wäre der Wert, den der Kamin stiftet?
      Der Geld-Wert wäre das, was mich der Abend in Geld kostet?

      Und du meinst, dass alles was ich vorhabe bewusst oder unbewusst aus jenem Genuss-Wert heraus bestimmt wird? Ich versuche also als Mensch meine Freude zu mehren? Je nachdem wie groß meine erwartete Freude ist, desto mehr bin ich motviert. Huhm.

      Wäre uns deine Beschreibung bewusst, würde sich die Welt von allein wieder ins Lot bringen, weil alle nach guten Gefühlen streben? Löst nicht auch Geld bis zu einer bestimmten Summe diese körpereigenen Drogen aus, wie du sie nennst?

      Grüzi

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    1. tomfmr, herzlichen Dank für dein Kommentar.

      Wenn ich mir vorstelle, dass es mal gut über 60 Grad werden kann in so einem Misthaufen, lässt sich damit zum einen Energie freisetzen, stimme dir zu! Als auch Mist zu frischer fruchtbarer Erde um-formen. Dort dürfen dann andere Gewächse gedeihen. Wenn ich mir anschaue, was es heute schon in einigen Real-Life-Labor-Versuchen in die Wirklichkeit gebracht hat, bin ich doch guter Dinge. Hast du Tipps für ein kreatives Labor, in dem neue Ideen gedeihen können? Was braucht so ein Labor?

      Besten Gruß von der Saale

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      1. Ja, danke ebenfalls für diese Antwort. Nun, deine Frage zu beantworten, könnte auch riskant sein. Denn meist lautet sie: So ein Labor braucht Geld… Gerade das war hier aber nicht als Hoffnungsträger auserkoren. Aus gutem Grund wie mir scheint. Aber ja, das Leben, die Freiheit… hm, all das, daran wird schon in vielen Laboren herumstudiert und herumgedoktert.

        Und ich selbst bin ja quasi ein Gesandter eines solchen Labors: Hulls Labor, um genau zu sein. Nur, dass man dort – gut, es ist erst die erste Staffel vorbei, da kann ja noch was Schöneres kommen – gar nicht kreativ arbeitet, sondern sich lediglich ein paar Gedanken macht um das Bisschen Spielraum, den wir wirklich selbst bunt anstreichen könnten. Es dominieren in diesem düsteren Labor nicht Hoffnung und Aufbruchsstimmung, sondern die harten Rahmenbedingungen für uns Laborratten im Alltag. Ist es nicht auch so, dass im Sci Fi Bereich immer mehr und mit grossem Erfolg schwärzeste Dystopien gezimmert werden, während die fröhlichen Utopien nur noch Ramschware sind?

        Alles kein Grund zum Verzweifeln, im Gegenteil…, schöne Grüsse aus der Schweiz
        Tom, alias Franz

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      2. Geld. Definitiv ein Element, das dringend benötigt wird, um Räume zu schaffen und zu erhalten. Oft wissen wir glaube ich nicht wie viel Geld, im Sinne von sehr viel Geld, überhaupt zur Verfügung stünde. Siehe solidarische Beiträge etc.

        Ein Gesandter, ja 🙂
        Umso besser, dass ich dein Labor und das meine entdeckt hast, denke ich. Viel Potenzial von der gegenüberliegenden Färbung inspiriert zu werden.

        Das stimmt. Blickt das Auge in den Sci Fi Bereich, ermangelt es an positivem Vorstellungsvermögen. Die einzige Antwort, die mir gerade dazu einfällt: Ein Gegengewicht oder viel mehr ein Fürgewicht schaffen. Für na du weißt schon, für mehr Ganz im Gegenteil 😉

        Schönen Gruß von der Saale!

        Gefällt 1 Person

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