Er Wartung s frei

Gebunden und gefangen in alteingesessenen besessenen Fratzen eigener Gewöhnung, innerer Tönung. 

Wo bleibt denn da die Verwöhnung? 

Graue Decke streift nah an der Erde Haut, bewegt sich schleichend, kriecht Täler hindurch und Berge hinauf.

Schöne Grautöne. 

Wartest du auf mich? 

Auf wen? Auf ihn, so nennt „Er“ sich wohl. 

Ja ja, Er wartet schon. Voller Hohn.

Denn Er weiß zu viel. Das ist eben auch seine Schwäche. Bereits vorgekaut und festgebissen, eingefahren und allseits verspurt. Das ist Er doch, nicht? 

Er-wartet dich etwas? Jemand? Verwandt mit dir? Oder wieso die Gier?

Wer ist der und worauf wird hier denn gewartet?

Wie wo was? Hä?!

Bell mich nicht an! 

Wieso sollte ich denn warten? 

Und dann noch auf das, was eh schon steht graviert?? Sabotiert!

Willst du mich rollen, äh?!

Verkauf‘s mir nicht als Geduld und komm mir ja nicht noch mit Schuld! Bäh!

„Er“ wartet auf gar nichts.

Denn „Er“ ist nichts, ohne das Angesparte. 

Ohne die Zeit, verschlossen im Tresor und berechnet in bereits Bahnen,… ist er schlicht und einfach: Nichts. 

Ein Agent des Nichts. 

Des Nichtlebendigen. 

Momo wusste das, Ende war’s eh bewusst. Da bekomm ich richtig LUST nicht (mehr) zu warten! 

So richtig…, 

loszustarten, 

…! 

Wohin womit wie weit erklärt sich mitten drin im Gewinn. Shimm Shimmh.

Der Bauch, er weiß bereits.

Das Herz, es schlägt bereits.

Der Kopf, dieser jener – guck (!)

Er hört auf zu warten. 

Genüsslich ruft (m)ein Echo durch die Halle. Walle walle auf und tief, vibriere m(einen) Beat und mische dich hinein ins webende, bebende Streben. 

In d(ein) Leben.

Aye. Aye!

Hinterlasse einen Kommentar