Piano Piano

Wenn der Weg, den man gegangen ist in einer Sackgasse endet, ist er zum Ende gelangt.

Nicht wahr?

So simpel klingt es..!

Auf ins Gestrüpp, durchs Unterholz ohne Sicht?

Oder zurück, den ganzen Weg zurück zur letzten Abbiegung und dann weiter auf gut Glück ums nächste Eck?

Ein Moment des Innehaltens.

Des sich Ein-halt gebieten. An-halten. Der Moment, wenn der Atem ausströmt, an seinen Wendepunkt kommt und wieder einströmt.

Strategische Sackgasse, wieso kamst du, obwohl ich nicht wollte? Besser gesagt, sah ich nicht, dass ich wollte. Ja! Gut.. nichts davon ist relevant am Ende der Route. Wo geht’s hier nochmal zum Schicksal? Hier oder dort entlang vielleicht? Mir weicht die Hirnrinde, so sagen wir gelinde – es hat ein synaptisches Ende gefunden! Dieser Rundenlauf auf gerader Strecke. Verblüffend, immer dann, wenn sich’s zurück schauen mal so richtig anbietet, anbiedert, abgliedert und neu ausrichtet. Also wohlan denn! Wolang denn nun?! Solang mir die Beine im Bauch stehen, kann ich nicht weiter. Nach oben, die Leiter vielleicht? Oder als Reiter noch schneller werden? Nää, das hatten wir bereits. Kommt nichts Gescheits bei rum. Drum nun was genau? Erstmal nur hinhören. Lauschen. Der Kompass magnetisiert, braucht Zeit dafür. Drum setz dich einen Moment und lausche, höre hinein in deinen Atem. Solang bis sich die Nadel wieder ausrichtet, hin zum Weg, also zum wo lang und anders. Das Wie entsteht im Gang. Nicht wahr?

Innere Uhr sich herzlich verlangsamt, so gut für Körper und Geist – der reist tranquillo, eben piano piano und geschmackvoll und heiter weiter.

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