Verachtung

Ihr armen Reichen, ihr paranoiden MenschenVerachter aus Wirtschaft und Politik, die ihr im Geheimen darüber nachdenkt, wie ihr uns zu Bewohnern eines anderen Planeten machen könnt. Für euch ist es zur Tugend geworden, die Erde zu zerstören. Eure Entscheidung, das Universum als Tod und bar jeder Intelligenz zu betrachten, hat es euch ermöglicht, es zu zergliedern, zu analysieren und zu vergewaltigen und ihm dann jeglichen Sinn jenseits menschlicher Nutzung abzusprechen. Wörter wie Fortschritt und Entwicklung werden von euch als Tarnwörter benutzt, um den Massenmord an Pflanzen und Tieren und Menschen zu rechtfertigen. Letztlich steht aus eurer Sicht das ganze Universum dieser Art von Wahnsinn offen. Am Wichtigsten ist aber die Tatsache, dass ihr bei Alledem kein Gefühl des Verlustes verspürt. Ihr empfindet keine Befriedigung, wenn ihr etwas so Wunderbares wie einen Berg oder ein See oder ein Volk im Urzustand seht. Eure Befriedigung misst sich am materiellen Gewinn. So wird der Berg zu Kies, der See zu Kühlwasser und das Volk zu einem manipulierten Heer von Erfüllungsgehilfen. Unsere Kinder wissen nicht mehr, was es bedeutet über einen freien Geist zu verfügen. Es ist kein Wunder, dass sie die Erde nicht verteidigen auf der sie Leben, sie leben gar nicht dort. Sie leben in der von euch geschaffenen Scheinwelt einer Unterhaltungsindustrie nach Regeln und Gesetzen, die sie selber nicht gemacht haben. Sie leben überall außer in ihrem Körper, auf ihrem Land, in diesem Moment, unter diesen Umständen. Sie wissen nicht einmal, wo sie leben. Das ist die Schuld, die ihr auf euch geladen habt. Man möchte euch fast weh tun, aus Furcht, ihr könntet niemals wissen, was Schmerzen sind. Aber vielleicht hat die globale Not, die uns alle mehr oder weniger an den Rand der Existenz gebracht hat, ja dazu geführt, dass sich die Herzen der Menschen wieder öffnen. Ich wünsche allen, die ihre heilende Arbeit auf diesem Planeten aufnehmen wollen, gutes Gelingen.

Dirk C. Fleck

 

Dem ist nichts hinzuzufügen.

3 Gedanken zu “Verachtung

    1. Hallo Eckhardt,
      danke für deinen Kommentar.
      Ich denke, was der Herr Fleck hier tut, ist auszusprechen was sich viele nicht trauen. Er drückt aus, was ihn wahrlich bewegt, in seinem Inneren. Diese Authentizität und gelebte Spititualität, oder man nenne es Naturverbundenheit, würde ich mir von viel mehr Journalisten und Medienanstalten wünschen. Denn was er nicht macht, ist die Lage zu verkennen. Er formuliert eine realistische und empathische Rede, die er an eine abstrakte Gruppe richtet, um wenigstens Irgendjemanden oder Irgendetwas anzusprechen. (Klar ist, dass wir wohl alle unseren Teil zu der aktuellen Lage beigetragen haben, manche mehr andere weniger..)
      Indem er von Herzen spricht, spricht er auch zum Herzen hin. Meint, man sieht der Realität ins Auge, auch wenn sie Düster daherkommen mag und tut, was man für richtig hält.
      Ich stimme Ihnen in dem Punkt zu, dass Herr Fleck wohl an einen Punkt gekommen ist, an dem er aufpassen muss dass ihm seine Wahrnehmung nicht den Mut nimmt.
      Aber ein Appell an all jene, die sich auf den Weg machen wollen etwas zur Heilung dieses Planeten beizutragen, ist denke ich kein Beitrag von Verzweiflung. Wie man sieht gibt es Menschen, die viel Kraft in ihr Engagement geben. Daran kann man sich ein Beispiel nehmen, wie ich finde. Aber auch daran, dass man sehr auf seine Wahrnehmung bedacht sein sollte 🙂

      Beste Grüße

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