Reizwäsche

Dienen die Universitäten im Endeffekt nur dazu den etablierten Machtstrukturen rhetorische Fähigkeiten und wissenschaftliche Unterfütterung und vor allem: Rechtfertigung bzw eine Daseinsberechtigung zu produzieren?

Von welchem Geist ist die herrschende Struktur?

Ist es der Geist des Kapitalismus?

Er scheint zumindest die größte bekannte mentale und gleichermaßen reale Struktur der Gegenwart zu sein. Dieses Ding taucht in verschiedenen Gestalten und Gewändern auf aber drunter – immer die selbe Reizwäsche.

Des Pudels Kern ist also Reizwäsche.

Es kratzt, es juckt und es reibt. Wie Flöhe, die einen an unmöglichsten Stellen mit kleinen Bissen pisacken. Kratzen hilft kurz und verspricht Besserung aber vertreibt die lästigen Biester nicht. Da hilft nur eine Floh-Kur. Schön mit in die Haare und betroffene Stellen einmassieren, dann verschwindet die Floh-Plage auf lange Sicht.


 

Von welcher Substanz ist die herrschende Struktur?

Hedonismus / Lust / Gier ? Dunkle Materie 😀 ?

Zu einfach ?

Wie verändert man eine vorherrschende Struktur?

In der Struktur befindlich – durch Zustandsänderung des Selbst. Da so performativ auf ungesunde Manifestationen eingewirkt werden kann, ohne direkten Aktionismus bzw. Verstellung der Schrauben, die das System arbeiten lassen. Denn die Kausalitäten der eigenen Veränderung sind imens bedeutend für das eigene Umfeld und darüber hinaus.

Nicht in der Struktur befindlich – wer befindet sich nicht darin?

Drehen an den Schrauben, auswechseln der Katalysatoren bewirkt nur ein anderes Aussehen, verändert die Form aber nicht den Mechanismus selbst. Die zu Grunde liegende Betriebs-Software läuft weiterhin auf Hochtouren und speist das System mit Zielvorgaben: Profit, Profit und mehr Profit zum Zwecke seiner selbst. Vorzugsweise verwendete Instrumente? Gier, Korruption, Diebstahl, foule Regeln- auch gerne Krieg. Mittel zum Zweck? Mensch und seine Arbeitszeit/Lebenszeit. Gegner? Soziale Bewegungen und Strömungen zum Wohle und Unabhängigkeit der Menschen, Arbeitsrechts-Gruppierungen, Schützer und Bewahrer von Natur, Vertreter von Freiheiten in Presse, Universitäten und Staat. Verteidiger von Wahrheit. Beschützer und Erzeuger von Vielfalt & Pluralität.

Profit (Geld in diesem Sinne) als Mittel zum Zweck kommt einer zukunftsfähigen Gesellschaft näher aber ist immer noch gesteuert von Märkten und dem sich darin treibenden Handel. Die Einbettung der Gesellschaft in Märkte ist kontraproduktiv, wenn die Gesellschaft sich noch als Kultur von Menschen betrachten und erleben will, die sich „frei“ nennen darf. Ein Menschenleben, was einen Großteil seiner Lebenszeit damit vergeudet, sich von einem Mandrake-Mechanismus (Geld durch Schulden) durch die Welt bewegen zu lassen und seinen wirklichen Träumen und Bedürfnissen kaum nachkommen kann, verendet als Sklave seiner Selbst.

Niemand ist mehr Sklave, als der sich für frei hält, ohne es zu sein. (Goethe)

Eine faire Plattform, ein faires Miteinander und Auskommen im Leben wäre wirkmächtige Veränderung im Ganzen. Wenn die Veränderung, die man selbst bewerkstelligen kann für das große Ganze nicht ausreicht – Wie sieht Großartigkeit im menschlichen Sinne aus? Einbettung der Märkte / Ökonomia in die vom Menschen betriebene Kultur / Unabhängigkeit von Profit und falschem Spiel?

. . .

Was ist fairer Handel?

. . .

 

 

Ist Dunkelheit nicht notwendiger Bestandteil von Licht? Oder nur Gegenteil, eine Art Zwillingsseele und keine Partnerschaft?

„Aus Licht entsteht Dunkelheit und aus Dunkelheit Licht“

ist etwas anderes als:

„Aus Dunkelheit entsteht Licht und aus Licht Dunkelheit“ ? :S

Schwarz ist keine Farbe. Kommt schwarz in der Natur vor? Ist schwarz eher ein Zustand? Abwesenheit von Licht – eine Art Licht-losigkeit?

 

Man muss nicht unbedingt das Licht des anderen ausblasen, um das eigene Licht leuchten zu lassen. (Phil Bosmans)

 

Die ganze Mannigfaltigkeit, der ganze Reiz und die ganze Schönheit des Lebens setzen sich aus Licht und Schatten zusammen. (Leo Tolstoi)

 

Liebe ist stets der Anfang des Wissens, so wie Feuer der Anfang des Lichtes ist. (Thomas Carlyle)

 

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