Sekunde gut, alles gut.

Diese eine Sekunde auf die alle hinfiebern. In der letzten halben Minute starren alle wie gelähmt auf die Sekundenzeiger. Tick, Tack. Tick, Tack.

Würde zu dieser Zeit jemand die Bank 100m weiter im Weihnachtsmannkostüm ausrauben und auf dem Weg zum Transporter Salto schlagen, niemand würde es bemerken (angenommen Banken hätten heutzutage noch so etwas wie Bargeld im Tresor). Flick, Flack. Flick, Flack.

Warum ist diese eine Sekunde so Welt-bewegend ?

TACK und es ist geschehen. Der Zeiger tickt unbeeindruckt weiter zum nächsten Viertel. Was ist passiert? Alle fallen sich in die Arme. Ja auch die die man nicht kennt, drückt man fest an sich: „Gesundes Neues Jahr Fremder!“. „Danke, gleichfalls“. Jedermann und Frau sind in hochstimmung, sei es der Alkohol oder das freudige Beisammensein. Alles scheint in bester Ordnung.

Sekunde gut, alles gut?

Gerade eben zerfetzen Milliarden und aber Milliarden Rakten und Böller die Atmosphäre auf der Welt. Ein Jeder, der nicht hungert, hat sich mit Böllermaterialien eingedeckt und lässt diese nun auf die Welt los. Ein Heiden-Spektakel für jung und alt.

So wie es am Himmel kracht und glänzt und bunt sprenkelt, so ächzend verlogen ist der Ton, den es erzeugt. Eine halbe Stunde Ballern und staunen, lässt alles um sich herum verfliegen. Schön.

So schnell es perpufft, so schnell gehen im neuen Jahr alle wieder ihrer gewohnten Wege.

Wie „neu“ ist neu? Muss es immer neu sein? Ist wie bisher nicht gut genug?

Wieviele halten durch, was sie sich für das neue Jahr vorgenommen haben. Wieviele wollen wirklich etwas an sich oder ihrem Lebensstil verändern und nicht nur weil man das in den ersten beiden Wochen im Januar eben so macht?

Deswegen irritiert mich diese Sekunde zu tiefst. Alle hoffen, erwarten und glauben, dass sich im neuen Jahr alles bessert, alles anders wird. Doch wieviel ist jeder Einzelne wirklich bereit dafür zu tun? Nachhaltig zu tun?

Welche Projekte geht man an? Was verwirklicht man wirklich in diesem neuen Jahr? Welche ungelebten Träume warten sehnlichst auf ihre Umsetzung?

Die Motivation, die man aus dem bunten Feuerwerk, den Glückwünschen und der Freude des Moments zum Jahreswechsel erlebt, sollte man unbedingt genießen. Man sollte so richtig feiern und alle Motivation, die einem dieser Augenblick beschert mitnehmen. Man kann all diese positive Energie mit nach 2018 nehmen und dort wirklich umsetzen.

So wie du bist, bist du völlig liebenswert.

Sich selbst zu lieben, heißt nicht, sich zu verändern der Liebe wegen.

Liebe ist sich selbst genug.

Gandhi zum Thema VERÄNDERUNG:

Der Unterschied zwischen dem was wir tun und dem was wir in der Lage wären zu tun würde genügen um die meisten Probleme der Welt zu lösen.

Man darf nicht den Glauben an die Menschheit verlieren. Die Menschheit ist wie ein Ozean; wenn einige Tropfen des Ozean schmutzig sind, dann wird der Ozean deshalb nicht schmutzig.

Du musst die Veränderung sein die du in der Welt sehen willst.

Als Menschen liegt unsere Grösse nicht in dem wie wir die Welt erneuern können, das ist ein Mythos des Atomzeitalters, sondern in dem wir uns selber erneuern.

10 Weisheiten um die Welt zu verändern

 

Dafür gutes Gelingen!

&

a

Happy

New

Year

🙂

 

 

 

 

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