Tunnel(-System)

Man müsse sich erst einmal durch den „Tunnel“ bewegen, ja zwängen, um dem Wirtschaftsstudium gerecht zu werden. So zumindest beantwortete Prof. Dr. Weizsäcker die Frage nach dem Ablauf der „Wissenschaft“ der Ökonomie. Eine so numerisch verstandene Wissenschaft ist noch wieviel Realwissenschaft? Ist noch wieviel Sozialwissenschaft, hat noch wieviel mit der Realität und dem Menschen zu tun?

Klingt das nicht vielmehr nach einer rein ästhetischen Fassung von Mathematik als Leitwissen-schaft und ihrer Anwendung auf den ökonomischen Gegestand? Wie verkürzt wird Wirtschaft und der Mensch dann verstanden? Wie definiert man Ethik in einer Formel? Eine Architektur, die als Marktordnung verstanden wird und eine optimale Harmonie darstellt,..ja Harmonie von was denn – von abstrakter Profitmaximierung? Angebot/Nachfrage-Gleichgewichten?

Endet dies nicht in einer formalisierten Vorstellung einer Welt, die sich selbst rechtfertigt? Ähnlich einem Alkoholabhängigen, der seine Flasche zur Lösung aller Probleme glorifiziert und durch seinen übermäßigen Konsum seinem Körper eine Lebensverkürzende Maßnahme gönnt? Allein bei der Nennung des Wortes Entzug, stehen ihm die Schweißperlen auf der Stirn.

Ein Zug der entlgeist, eingepreist, gespeißt vom falschen Geist,

wird hoffentlich nicht ersetzt durch den Meist-

bietenden, dieser der nicht versteht das Profit nicht

sättigt und Gier das Wachstum hemmt.

Standardeinstellungen auf Konkurrenz geben die Richtung,

so ganz ohne Dichtung, lässt sich da sagen;

Eine Verpflichtung dem sich ein Volk unter Kampf verpflichtet, reicht dem Kapital aus um zu vergiften den Sinn der Struktur. Verhältnisse sprechen für sich.

Wettbewerb unter vielen? Geht aber nur auf Kosten von vielen.

Das hat noch nie funktioniert. Genauso wie die Treuhand nur dem Handel die Treue hält, hölt der Wettbewerb das Recht aus, macht dem einem Gemeinwohl den Gar aus. Zu wenig Grenzen und „freier Handel“ gespannt über den Globus, gleicht einem Verrückten, der glaubt, dass sein Verständnis von der Welt über allem steht und Alternativen nur dann zulässig sind, wenn sie sich durch „den Tunnel“ gezwängt haben.

Ein offener Horizont, ohne nur Schwarz und weiß wahrzunehmen, eröffnet eine Landschaft, die sich zu erforschen lohnt.

 

Eine Tunnelwissenschaft wird der Umwelt und dem Menschen, der sie beeiflusst, nicht gerecht.

 

Stringtheorie geht auch in Wissenschaft zu denken – Farben zulassen, bedeutet Vielfalt ein Leben zu ermöglichen und was stabilisiert ein System besser als seine Mannigfaltigkeit? Mother Earth hat´s vorgemacht. Kaputt machen war im Kindergarten mal kewl. Kreative Zerstörung nennt man dieses Niveau, wenn es in der „Wirtschaftswissenschaft“ Anwendung finden soll. Verpetert Euch nicht selbst! Selbst ist der Mensch. Ran ans bunte Gestränge!

 

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