Größe

Nicht zu groß, nicht zu klein, gerade richtig muss ersie sein.

Schokoladenmänner mögen eine „richtige“ Größe haben.

Und Menschen?

Einer größer als der Andere.

Kleine bleiben klein.

Große werden größer.

Körperlich unterscheidet man sich ohne Frage.

Was ist mit allen Ebenen gemeinsam, dem Wesen?

Manch einer macht sich klein. Manch andere werden klein gehalten. Wieder andere sind es einfach, wollen es sein.

Wie stellt man die „Größe“ eines Menschen fest? Ist es seine Souveränität, seine Authentizität, seine Macht oder Selbstbewusstsein oder ist es seine Güte?

Entscheidend ist doch, dass, wenn man einen Menschen aus dem Herz heraus betrachtet, jeder gleich groß ist. Oder?

„Das größte was wir können, ist es Mensch zu sein.“ Demnach klingt es eher wie eine Qualität und nichts quantitativ messbares.

Quantität spielt sicher auch eine Rolle. Manch einer ist im Geiste größer als andere, hat höhere Berge erklommen, hat eine weitere, differenziertere Sicht auf einige Dinge. Ein Professor ist in seinem Fach „größer“ als ein Student. Aber macht ihn das als Mensch „größer“ ? Wohl kaum. Das gleiche gilt für Finanzvorstände, Lehrer oder Eisverkäufer ebenso.

Das spezifisch Menschliche lässt sich im Umgang mit der qualitativen Größe Einzelner erkennen. Reicht Derjenige, der sich in höheren Lüften befindet, demjenigen am Hang die Hand? Sichert der Vorangegangene den Felsen, den Weg, für die die nach ihm kommen? Wird man kleiner, wenn man jemandem aufhilft? Sichert eine Gesellschaft seine zukünftigen Generationen ab? Das ist hier die Frage. Wie geht eine Gesellschaft mit ihren Schwachen, mit Benachteiligten um? Das heutige Wirtschaftssystem, das dem Sozialsystem mehr und mehr übergestülpt wird, es sich regelrecht einverleibt, schert sich nicht um qualitative Größe, so scheint es. In Kinderheimen wird „Qualitätsmanagement“ eingeführt, um das richtige Zertifikat zu haben, damit das Jugendamt für die Kinder weiterhin Geld bezahlt. Steht in diesem „QM“-Management etwas über das Befinden der Kinder? Nein. Es geht um die Ausstattung des Heimes. Oberflächliges wirtschaftliches hinsehen eben. Echte Qualität, nein. Menschliche Qualität…, nein.


 

In seine Größe hereinwachsen.

Gleich einer Blaupause, die der Samen in sich birgt,

birgt ein Wesen Potenzial.

Gleich einem Wachstum, die eine Pflanze vollbringt,

gedeiht ein menschliches Wesen.

Gleich einer Pflanze, deren Umwelteinflüsse entscheidend für ihre Entfaltung sind,

entfaltet sich ein Mensch nicht gemäß seiner menschlichen Möglichkeiten,

unter einem System von Macht, Gier & Profit.

Gleich einer Pflanze, die notwendig Licht und Wasser bedarf, um zu voller Größe heranzuwachsen,

sind die natürlichen Bedürfnisse des Menschen: Mindestens Liebe.


 

Energiepotenzial zeigt sich auch in der Aura eines Menschen. Viele Schichten und Hüllen auf feinstofflicher Ebene, die auch Körper genannt werden. Seht ihr einen Menschen, bei dem ihr das Gefühl habt von Innen heraus angestrahlt zu werden – ruft das meist ein schönes kraftvolles Lächeln hervor. Diese Art von Qualität erfasst kein wirtschaftliches Zertifikat. Diese Art von Qualität ist nicht greifbar, nur spührbar. So wie es die Seele ist.

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