Spieglein Spieglein auf dem Boden

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Im alltäglichen Leben spiegelt uns die Realität in verschiedenen Situationen, in Personen verschiedenste Blickwinkel. Mal lassen sich alle viele Kacheln entdecken. Mal weniger. Wieviel Licht, wieviel Schatten ist erkennbar? Wo verläuft die Grenze? Stellt man sich die Spiegel als verschiedene Auschnitte ein und derselben erlebten Situation vor, kann man durch gezieltes reflektieren, das Geschehene vielschichtiger verstehen. Projektionen können auch Wahr-nehmung verzerren.

Ist die Glühbirne in der Lampe ausgefallen, zerfließt der Raum in Dunkelheit.

Dieser Raum jedoch ist nur ein Bereich von vielen.

Öffnet man die Tür, dringt von draußen Licht hinein und ermöglicht Reflektion.

Tür auf – Geschehen lassen – Beobachten.

Licht ist Not-wendig-keit zur Re-flektion.

Es lohnt in dunklen Räumen das Licht herein zu bitten,

um die Struktur des Raumes wahrnehmen zu können.

Wissen über die Beschaffenheit des Raumes,

erschafft Verständnis,

erschafft Zugang,

mündet in Integration [Einbeziehung, Eingliederung in ein größeres Ganzes].

Rück-Integrierung von vorherigem dunklen Raum in Bewusst-heit, also Vervollständigung von vorher Differenziertem oder Unbewusstem, Verdrängtem oder Vergessenem – bedeutet Hin-schauen. Nicht abwenden, sondern Hinwendung. Bedeutet Annahme.

Annahme ist der erste Schritt. Darauf folgen kann Akzep-tanz. Darauf folgen kann Veränderung oder und Los-lassen.

Beides – Veränderung & Loslassen sind Aspekte des Lebens.

Bewusst gestaltete Reflektion erleichtert uns den Umgang.

Gangbare Wirklichkeit entsteht dann, wenn Realität hinterfragt wird. Was nichts anderes heißt, als das Licht ins Klo herein zu bitten – dort wo´s zappenduster ist.


Polarität / Dualität

Halbwahrheiten erzeugen Halbherzigkeit.
Die Kerze braucht keine Dunkelheit, um Kerzenflamme zu sein.
Dunkelheit ist das Gegenteil von Licht, aber Licht ist nicht das Gegenteil von Dunkelheit.
Lüge ist das Gegenteil von Wahrheit.
Lüge ist verdrehte verfälschte Wahrheit,
aber Wahrheit ist nicht verdrehte verfälschte Lüge.
Krankheit ist das Gegenteil von Gesundheit,
aber Krankheit ist nicht einfach mangende Gesundheit.
Hass ist das Gegenteil von Liebe,
aber Liebe ist nicht einfach mangelnder Hass.
Es ist nicht umkehrbar.
Der Grund ist: der Ursprung ist göttlich, ganzheitlich, gut im göttlichen Sinn.
Das spaltende Prinzip kreiert den Bruch mit Gut und Böse, mit Zuviel und Zuwenig.

(Armin Risi)

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