Brainhafen

Wir versteht man sich?

Na ich mein, wie versteht man sich?

Was gibt es groß zu verstehen?

Sollte man sich die Mühe machen, sich Selbst zu verstehen?

Und wie sollte das funktionieren?

Funktioniert man Selbst nach einem System, was man rational begreifen kann?

Wie gelangt man zum Verständnis?

Verstehst du dich mit dir ?

Wer bist du?


 

Wenn ein Gedanke den anderen jagt, befindet sich die Aufmerksamkeit auf Achterbahn, selten Neunerbahn. Überallher und überallhin, rauf, runter, schräg umher. Wie bestellt fliegt der nächste ein. Ein riesiger Umschlagbrainhafen, mit 24h Sonderregelungszeiten. Zu welchem Zweck?

Wer lotst die Pakete und Passagiere, wer sitzt im Terminal? Oder Autopilot?

Analyse, Ordnung, Effizienz schön und (un)gut. Leistungsbezogener Brainhafen.

Wo ist Freiraum für Stille. Wo ist Freirau für Kreativitot, äh tät.

Sich und seinen Geist beschäftigt zu halten, scheint echt wichtig zu sein.

Und wenn das kreiseln aufhört, der Hamsterlauf stoppt? Panik, Ernüchterung, Partey?

Tief – Inneres verschafft sich Luft nur über (L)-lüften des Schleiers.

So wie man sich versteht, verändert man letztendlich die Welt.

Wer ist/sind derdie Schleiermacher?

Nebulöses stressöses zeitöses mediöses Allerlei.

Mach mal Flyer gegen den Schleier.

Dann kann jeder Higher.

Gebongt du monk.

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(Quelle: http://piccsy.com/2012/08/happy-monk
https://www.pinterest.de/pin/102245854012003789/?lp=true)

 

 

What is Love?

What is Love?

Baby don´t hurt me.

Baby don´t hurt me..

 

Abhängigkeit.

Zu oft vewirkt sie Echtes,- wahrhaftiges Lieben.

Manchmal schafft sie Echtes,- wahrhaftiges Lieben.

Eine Projektion von „Liebe“ auf Jemanden – > „Liebe“ zum Selbst wird entledigt. Vielleicht hat man Liebe zum Selbst generell noch nicht zugelassen oder kennengelernt oder flüchtet davor.

Allerlei Liebeleien sind „prickelnd“, werden als romantikalisches Phänomen wahrgenommen. Der „Partner“, derdie Auserwählte generiert zum Lustobjekt, zur Droge und wird konsumiert. Liebe wird zur Ware?

Eine Zigarette wird genossen, nicht weil man sie für gut heißt. Man heißt sie für gut, weil man ein körperliches Bedürfnis danach verspührt. Die Affektion, das körperliche Bedürfnis schaltet sich parallel zum geistigen Verlangen. Das geistige Vermögen zu widerstehen reicht nicht aus und der soziale Kontakt und Gewohnheiten machen Disziplin nahezu unmöglich. Nahezu.

Verlangen oder Liebe?

Verlangt es dir nach mir, gibt es kein wir.

Dann gibt es nur ein Bier,ein Wein –

alles nur Schein, zum Zwecke der Ver – (r)einigung.

Bereinigt vereinigt zieht man von dannen

und wartet unbewusst auf den Kuss der alles beendet.

So what (the fuck) is Love?


 

Liebe kennt keine Bedingung.

Liebe kennt keine Abhängigkeit.

Liebe kennt keine Spiele um Hoheit und Macht.

Liebe kennt keine Angst & Kontrolle.

Liebe kennt Dankbarkeit.

Liebe kennt Freiheit und vieles mehr.

 

Liebe ist Freude auf höchstem Niveau.

Genießen ist nicht Lieben. Lieben kann genossen werden.

Manchmal macht es nur Sinn zu warten, bis es alleine wiederkommt.

 

Liebe ist die schönste Farbe im Spektrum des Daseins.

Versprüht Liebe liebe Leute!

Alles Liebe.

 

 

 

Crumme Ecken

Ceck_3

Mal um die Ecke gedacht, bedeutet bei ecklatantem Hinsehen, genau. So ziemlich das.

 

Um wieviel Ecken muessen wir denken,

damit es ein Kreis wird?

Um keine.

Er ist da – man muss nur richtig hinschauen.

That´s what he said.

 

[Zoom – to bloom]

Alles ne Frage der Perspektive,

vertiefe mal deinen Cortex,

könnte sein, dass es perplex-

dich verhext, razz fatz in dein Innerstes Zapt.

Was´n da?

[Zoom –  to bloom]


 

Wie kann man Relationen als ästhetisch bewerten ?

Eher: Wie kann man Relationen als ästhetisch betrachten,

Denn: Betrachten ist etwas grundlegend anderes als bewerten.

Das bloße Anschauen hat den Vorteil die Ästhetik erfassen zu können.

Es ist ein Vermögen.

Das Bewerten setzt immer einmal zu spät an, um die Schönheit des Anvisierten überhaupt erfassen zu können, es ist ein gedanklicher Akt, somit ein Einordnen, daher nimmt es dem Objekt bereits seine Wesenheit, ja es übergeht den Moment der bloßen Betrachtung und ordnet es einem bestehenden Mindset zu, einem System welches immer fehleranfällig ist und Ästhetik in ihrer schillernden Aura niemals verstehen kann, da es bewertet und EIN Ur-teil fordert. Die Gänze dessen was erkennbar ist, bleibt verborgen.

Ein steter Fluss der Veränderung kann auf einem Foto nicht gefasst werden. Think about that, and find out that there are too many Ecken to think around. Bcause the sound is surround round round.

Jedoch ein Erhaschen der Komposition, ein Wahrnehmen der aufeinander bezogenen Eckpfeiler, ermöglicht einen Blick aufs wesentlich ästhetisch Geformte – ein Moment der kompositionalen Fülle.

Ceckes Ecken entdecken!

Tunnel(-System)

Man müsse sich erst einmal durch den „Tunnel“ bewegen, ja zwängen, um dem Wirtschaftsstudium gerecht zu werden. So zumindest beantwortete Prof. Dr. Weizsäcker die Frage nach dem Ablauf der „Wissenschaft“ der Ökonomie. Eine so numerisch verstandene Wissenschaft ist noch wieviel Realwissenschaft? Ist noch wieviel Sozialwissenschaft, hat noch wieviel mit der Realität und dem Menschen zu tun?

Klingt das nicht vielmehr nach einer rein ästhetischen Fassung von Mathematik als Leitwissen-schaft und ihrer Anwendung auf den ökonomischen Gegestand? Wie verkürzt wird Wirtschaft und der Mensch dann verstanden? Wie definiert man Ethik in einer Formel? Eine Architektur, die als Marktordnung verstanden wird und eine optimale Harmonie darstellt,..ja Harmonie von was denn – von abstrakter Profitmaximierung? Angebot/Nachfrage-Gleichgewichten?

Endet dies nicht in einer formalisierten Vorstellung einer Welt, die sich selbst rechtfertigt? Ähnlich einem Alkoholabhängigen, der seine Flasche zur Lösung aller Probleme glorifiziert und durch seinen übermäßigen Konsum seinem Körper eine Lebensverkürzende Maßnahme gönnt? Allein bei der Nennung des Wortes Entzug, stehen ihm die Schweißperlen auf der Stirn.

Ein Zug der entlgeist, eingepreist, gespeißt vom falschen Geist,

wird hoffentlich nicht ersetzt durch den Meist-

bietenden, dieser der nicht versteht das Profit nicht

sättigt und Gier das Wachstum hemmt.

Standardeinstellungen auf Konkurrenz geben die Richtung,

so ganz ohne Dichtung, lässt sich da sagen;

Eine Verpflichtung dem sich ein Volk unter Kampf verpflichtet, reicht dem Kapital aus um zu vergiften den Sinn der Struktur. Verhältnisse sprechen für sich.

Wettbewerb unter vielen? Geht aber nur auf Kosten von vielen.

Das hat noch nie funktioniert. Genauso wie die Treuhand nur dem Handel die Treue hält, hölt der Wettbewerb das Recht aus, macht dem einem Gemeinwohl den Gar aus. Zu wenig Grenzen und „freier Handel“ gespannt über den Globus, gleicht einem Verrückten, der glaubt, dass sein Verständnis von der Welt über allem steht und Alternativen nur dann zulässig sind, wenn sie sich durch „den Tunnel“ gezwängt haben.

Ein offener Horizont, ohne nur Schwarz und weiß wahrzunehmen, eröffnet eine Landschaft, die sich zu erforschen lohnt.

 

Eine Tunnelwissenschaft wird der Umwelt und dem Menschen, der sie beeiflusst, nicht gerecht.

 

Stringtheorie geht auch in Wissenschaft zu denken – Farben zulassen, bedeutet Vielfalt ein Leben zu ermöglichen und was stabilisiert ein System besser als seine Mannigfaltigkeit? Mother Earth hat´s vorgemacht. Kaputt machen war im Kindergarten mal kewl. Kreative Zerstörung nennt man dieses Niveau, wenn es in der „Wirtschaftswissenschaft“ Anwendung finden soll. Verpetert Euch nicht selbst! Selbst ist der Mensch. Ran ans bunte Gestränge!

 

Strukturelle Gewalt

Ein Kunstwerk, ein Gemälde besitzt eine bestimmte Formgebung, eine An-Ordnung seiner Einzelteile, die es zu einem Ganzen fügt. Dadurch ergibt sich ein Formgesetz. Wie muss es beschaffen sein um sich selbst zu erhalten? Wann bricht es seine Form? Hat es mit der empirischen Welt gebrochen als es entstand?

Empirisch im Sinne von physikalisch sowohl als AUCH  gesellschaftlich.

Ein Kunstwerk lässt sich durch das deuten aus dem es entstand, es ist der spezifische Unterschied des Gewordenen, zu seinem Davor, was es konstituiert. Im Zoom lässt sich sagen, es ist ein Prozess, ein Geworden werden.

Eine gesellschaftliche Formation übt Gewalt aus. Gewalt verstanden als formvorgebende Gewalt, als ökonomischer Zwang? Gewalt ist ein inflationärer Begriff.

Eine Gesellschaft, ein Formgesetz will sich selbst erhalten, es ist dem inhärent. Es bejaht seine Identität. Welche Form besitzt Wert, ist als wertvoll zu erachten? [Marx – Wertform-Analyse]

Sublimierung im Sinne von umlenken,umformen (Begriff besitzt gewisse Ambivalenz).

Selbsterhaltung (Triebverzicht [Freud]) führt unweigerlich zu ästhetischer Aufladung, die sich im Kunstwerk entladen kann, wenn sie vorher nicht im Exzess der Gewalt untergeht und sich selbst reproduziert bzw. verändern will aber im Bewusstsein keine Sublimierung vollzieht. Es kann kein Prozess der Transformation einsetzen und keine Neugestaltung der Verhältnisse beginnen.

Was ist nun der Unterschied zum Formgesetz der „Kunst“ ?

Ist Gewalt überhaupt vorzufinden in „Kunst“ ?

Oder schafft Kunst ästhetische Verformung?

 

Ästhetik erschöpft sich im Verlauf,

wird neugeboren wohlauf,

gleich einem phoenixialen Prozess,

wirft es Flügel, speiht Feuer im Exzess,

wofür?

Nicht für Gott, nicht für ein Produkt,

nur im Tanz der FarbFormGebung,

beginnt die  nichtgewordene Vollendung

spielerisch ihr Antliz zu enthüllen.

Wenn kein Produkt, mindestens ein Geschenk.

Geschenk ist Form, ist ART.

Inhalt ist Gesetz, ist Weise.

Die Reise geht ins unbekannte wohlbekannte

neuverformte Realgewordene –

Die Schneise, die geschlagen wurde.

 

Ist Art & Weise Kunst, hat Kunst kein Ziel, keinen Auftrag, nur Gestalt.

 

Ist Art und Weise keine Kunst, ist sie Moral.

 

Fließen Gestaltung und Humanität zusammen, entsteht Großartigkeit.

 

Ein Werk hat eine Gutheit. Es ist die Großartigkeit, die in seiner Sache liegt.